Literaturtipps

Broschüren

Hospiz- und Palliativführer Österreich

Ein Verzeichnis über alle ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Österreich.

Sie können die Broschüre gegen eine Spende beim Dachverband HOSPIZ ÖSTERREICH unter der Telefonnummer:(01) 803 98 68 bestellen, oder hier als pdf-Datei herunterladen.

Ratgeber für Angehörige von schwerkranken Menschen

Ein Ratgeber der sich an pflegende, begleitende Angehörige richtet.

Sie können die Broschüre gegen eine Spende für die Hospizarbeit, unter der Telefonnummer (01) 803 98 68 im Büro des Dachverbandes HOSPIZ ÖSTERREICH bestellen.

Familienhospizkarenz

Einen Folder sowie eine ausführliche Broschüre zum Thema Familienhospizkarenz erhalten Sie auch beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Genauere telefonische Auskünfte zur Familienhospizkarenz erhalten Sie unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 20 16 22 (Pflegetelefon des Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz.)

Bücher

Praxiskonzept für Palliativpflege – Grundlagen für einen individualisierten Pflegeprozess

von Christiane Krainz und Gabriele Pachschwöll

facultas. wuv 2015 ISBN 978-3-7089-1229-5

Das Praxiskonzept für Palliativpflege soll einen Einblick in die Grundgedanken von Palliative Care geben und dabei unterstützen, pflegwissenschaftliche Grundlagen zu Pflegmodellen und zum Pflegprozess im palliativen Kontext verstehen zu lernen. Es beinhaltet eine Zusammenführung von theoretischem Wissen und gelebter Praxiserfahrung am Universitätsklinikum Krems und ist ein wesentlicher Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Palliativpflege.

 

Interviews mit Sterbenden

von Elisabeth KÜBLER-ROSS, Kreuz-Verlag Stuttgart 1999
In diesem “Klassiker” und bahnbrechenden Buch berichtet Elisabeth Kübler-Ross über das menschliche Gesicht der letzten Lebensphase, indem sie Betroffene zu Wort kommen lässt.

Noch mal leben vor dem Tod (Hörbuch)

von Beata LAKOTTA und Walter SCHELS, 2 CD’s, 155 min, Hörbuch tacheles!/ROOF Music GmbH 2005
Geschichten von Menschen, die unheilbar krank sind, die davon erzählen, wie es ist, dem Tod sehr nahe zu sein und Abschied vom Leben nehmen zu müssen. Eindrucksvolle Porträts, aufgenommen kurze Zeit vor und unmittelbar nach dem Tod, liegen der Hör-CD bei.

Frauen sterben anders

von Sally CLINE, Gustav Lübbe Verlag 1997
Die Autorin Sally Cline, ist für dieses Buch 1995 mit dem Arts Council Writers Award ausgezeichnet worden. Sie lässt mehr als 150 Frauen zum Thema “Sterben” zu Wort kommen und zeigt uns, wie wichtig es ist, zu trauern und sich seinen Gefühlen zu stellen. Die Einstellungen der Frauen zum Tod sind geprägt von den „Kleinen Toden”, die sie im Laufe ihres Lebens als Mütter, Töchter oder Partnerinnen erleben.

Oskar und die Dame in Rosa

von Eric-Emmanuel SCHMITT, Fischer 2003
Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. Sehr schlimm für ihn ist, dass seine Eltern Angst haben, mit ihm über die Wahrheit zu reden. Da bringt ihn Madame Rosa auf die Idee, Briefe an den lieben Gott zu schreiben. Ergreifend, tieftraurig und stellenweise komisch erzählen die Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust ein kleines Meisterwerk.

Da war es auf einmal so still

von Linde von Keyserlingk, Herder Verlag, Freiburg 2001
Die Geschichten erzählen behutsam vom Abschiednehmen und geben Kindern Raum für eigene Gedanken und Gefühle – sie trösten, ohne die Trauer zu verdrängen.

Papa, was ist der Tod – ein Kind fragt nach dem Leben

von Pater Hermann-Josef Zoche
Wir müssen Abschied nehmen”. Tod, – das ist etwas, das keinem erspart bleibt. Wenn Kinder dazu ihre Fragen stellen, dürfen sich die Erwachsenen nicht davonstehlen. Hier ist ein wunderbar sensibler Dialog zwischen einem Kind und einem Vater aufgezeichnet, ein kostbarer Text, ohne Phrasen und billige Vertröstung, den man mehr als einmal lesen wird, weil er keine Antwort schuldig bleibt.

Filmtipps

Zeit zu gehen

Regisseur Anita NATMESSNIG, Österreich 2006, 95 min
Ein Dokumentarfilm über sechs unheilbar krebskranke Menschen, die die letzten Monate, Wochen und Tage ihres Lebens verbringen. Im Angesicht des Todes geht es um das Leben.

Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod ins Gesicht sehen

Regisseur Stefan HAUPT, Schweiz 2002, 98 min, jugendfrei
Im Zentrum des Films stehen die Gespräche mit Elisabeth Kübler-Ross in Arizona. Zu sehen ist eine psychisch vitale Frau, geistig glasklar, voller Humor und immer noch unbequem. Sie blickt auf ihr Leben zurück, erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Arbeit mit Sterbenden und Aids-Kindern und davon, wie sie mit ihrem eigenen Altern und Sterben umzugehen versucht.Ein eindrückliches Portrait einer widerspruchsvollen und außergewöhnlichen Frau.

Mein Leben ohne mich

Regisseur Isabel COIXET, Kanada/Spanien 2003, 106 min, ab 10 Jahre
Nach einer niederschmetternden Arztdiagnose entscheidet sich Ann den normalen Alltag weiterzuführen, aber gleichzeitig den Ausbruch zu wagen. Ein Film über den Tod, aber ein Plädoyer für das Leben.

Das Zimmer meines Sohnes

Regisseur Nanni MORETTI, Italien 2001, 99 min, ab 12 Jahre
Der Psychoanalytiker Giovanni führt mit seiner Familie ein harmonisches Leben und erfreut sich an den kleinen Schönheiten des Daseins. Als Sohn Andrea eines Tages bei einem Tauchunfall ums Leben kommt, ändert sich das Zusammensein in der Familie schlagartig. Ein Werk voller Trauer und Empfinden, der einen schlichten Hoffnungsschimmer gibt.

Das Meer in mir

Regisseur Alejandro AMENÁBAR,Spanien/Frankreich/Italien 2004, 125 min, ab 12 Jahre
Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der spanische Regisseur Alejandro Amenábar vom ergreifenden Wunsch eines Querschnitt-gelähmten, in Würde sterben zu dürfen. Nicht das rationale Für und Wider Sterbehilfe steht da im Mittelpunkt, sondern die beinahe unvorstellbare Situation des Gelähmten, der sich seiner Umwelt nur mit seiner Stimme mitteilen kann, wenn er nicht gerade zu Puccini-Arien auf der Tonspur in Träume von Liebe und Meer (daher der Titel) flieht.

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